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Prajna
WEISHEIT * KRAFT * MITGEFÜHL

 

  
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Prajna (Sanskrit)
als absolute Klarheit unterscheidenden Gewahrseins,ist Ausdruck jener Intelligenz, die das
Wesen von Realität - der Dinge, Phänomene und Zusammenhänge des Universums erkennt.
Diese alles transzendierende Weisheit ist weiblich,intuitiv, vorbegrifflich und wird durch Meditation
direkt erfahrbar gemacht. 
MAHA Karuna (Sanskrit)
als GrosseLiebe, Mitgefühl, Erbarmen, ist eine natürliche Fähigkeit in jedem von uns
und beinhaltet ein Gefühl von Nähe und Verbundenheit mit anderen Menschen, verknüpft mit
dem Wunsch, ihnen zu helfen, von Schmerzen und Leiden frei zu werden.
 
Alle großen Religionen der Welt erachten Mitgefühl als zentrales Anliegen humanistischer Ethik.
Seitdem es Menschen gibt, haben sich Mitgefühl und Altruismus als weise erwiesen, um das
Zusammenleben zum Wohl aller zu regulieren, für Kinder und Alte zu sorgen, Konflikte
zu bewältigen und Leiden zu lindern, was letztlich dem  Überleben der Menschheit dient.   

Westlich Tibetischer Buddhismus - Spiritualität – Heilung

Westlicher Buddhismus, weil die tibetischen Lehren seit Jahrzehnten authentisch
auch in westlicher Sprache und - Form im Kontext westlicher Kultur übermittelt werden, um
Leiden zu lindern, ganzheitliche personale - und transpersonale Entwicklung zu unterstützen
und Cross-Kulturellen Dialog zu fördern.

Das Glück modernen Lebens, das uns durch Wissenschaft, Rationalisierung und Technik
großzügiges Überleben und materiellen Wohlstand ermöglicht, ist zugleich fragil und bewirkt
Leiden unter Polarisierung, wie zwischen `objektivem´ Denken – ´subjektivem´ Fühlen, Körper
– Geist, Ich– Du; Gesundheit – Krankheit, Tod; Gemeinschaft, Sozialstrukturen –
gesellschaftliche Zwänge; Reichtum – Armut, Not, durch Ausbeutung von Menschen,
Berufsgruppen, Völkern und Zerstörung von Natur und Umwelt, unserer Lebensbasis.

In welche Richtung entwickeln wir uns?

Welche Werte möchten wir in uns selbst und in unseren Kindern wecken, um in Zukunft
gesund und in Frieden überleben zu können?
Wir brauchen nicht nur eine neue Vision vom Menschsein, sondern Menschen, die sie
verwirklichen.

Buddhismus ist eine Alternative.- Der buddhistische Pfad richtet sich nach innen, geht an
die Wurzel und macht leidvolle Realität nicht nur bewusst, sondern bewirkt durch Geistes-
training und Meditationspraxis eine allmähliche Neuausrichtung  und Heilung des Bewusstseins.
Der so verwandelte  Mensch erkennt in der Tiefe seines Herzens die untrennbare Verwobenheit
und Interdependenz allen  Seins – auf allen Ebenen.

Diese Einsicht in die Natur von Realität macht  offen und klar, demütig und mitfühlend mit
allen  lebenden Wesen, einschließlich Mutter Erde.  

„ Beide, Westen wie Osten, haben großes Potential, um einander durch ihre Erkenntnisse und 
Methoden des Umgangs mit Negativität, Krisen, Krankheit und Tod zu bereichern, beizustehen
und es gibt noch vieles von einander zu lernen.“ 

Dalai Lama, April 2009 in Dharamsala / Indien